Teil 4: Entstehung von Familyship

Dunkel war es immer. Es war immer nach dem Job oder Wochenende oder vor dem Job und kontinuierlich späterer Herbst. Was flimmerte waren unsere Monitore. Teetassen, Kaffeebecher, leere Zigarettenschachteln auf dem Tisch. Daneben Papierstapel mit Skizzen, Organigrammen, Kalkulationen. Meine größte Hassliebe entdeckte ich bei der Erstellung von Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien. Das war noch vor der NSA-Geschichte und trotzdem gruselig.

Der “Wir stellen Familie auf den Kopf”-Flyer

Unsere ersten Flyer trugen den Titel: Familie gesucht? Dazu so ein aufgemotztes Retrobild der eigenen Urgroßeltern, Großeltern und Eltern als sie noch ganz klein waren, in schwarz-weiß und auf dem Kopf stehend. Nette Idee mag man denken. Ja, jetzt, da alles fertig ist. Aber als der Flyer vor mir lag, dachte ich an verschollene Angehörige aus dem Jugoslawienkrieg und wollte nur noch flüchten.

4 Wochen von der Idee zur Realisierung

Mit viel Arbeit, wenig Kapital und neuem Logo war Familyship dennoch eine flotte Geburt. Vier Wochen vergingen von der Idee zum ersten Nutzer. Wir waren so stolz. Das erste Baby war unseres und es war hiermit schon geboren. Unsere erste Nutzerin kam aus Hamburg und hat sich nur ein einziges Mal eingeloggt.

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