Wir fragen, ihr antwortet

Was muss er/sie haben, dass er/sie der/die Richtige ist für eine gemeinsame Elternschaft?

Gegenseitige Sympathie, Vertrauen, Zuverlässigkeit, ähnliche Vorstellungen von Erziehung bzw. vom Leben insgesamt, klare Absprachen von Beginn an, was die Erwartungen, Wünsche und Grenzen sind (auch wenn die Realität dann anders sein kann) …


Verantwortungsbewußtsein, Liebe zum entstehenden Kind, Großherzigkeit, denn in erster Line werden zwei andere Menschen sein Kind großziehen und Tag für Tag um sich haben, Taktgefühl für das richtige Maß an Gemeinsamkeit mit dem Frauenpaar, ohne die Beziehung der beiden dabei zu gefährden, ich glaube reden kann frau vorher viel, da wird ein Gefühl im Bauch sein, das sagt, der ist der Richtige, um unser Kind zu dritt, zu viert zu zeugen und auszutragen und großzuziehen


Ich denke, Sympathie reicht gerade nicht. Man soll sich auch vor einer Schwangerschaft schon mal richtig gezofft haben. Denn wenn die Nerven von Hormonwallungen und Schlafentzug blank liegen, kommt es darauf an, wie man Probleme zusammenlöst, die im Laufe dieses ultra-langfristigen Engagements auf jeden Fall kommen werden.


Die Chemie muss stimmen!


Geduld und Verständnis für die Bedürfnisse aller Beteiligten
Für mich ist es schwer diese Frage zu beantworten, weil die Entscheidung, ob man sich überhaupt trifft und wie dann das Treffen verläuft so viele Eindrücke hinterlässt, dass man daraus irgendwie keine Kriterienliste erstellen könnte. Ich könnte dir eher aufzählen, was mich abschreckt. In erster Linie war mir die Distanz wichtig. Ich habe niemanden geschrieben, der nicht so wie ich in Berlin wohnt. Gerade bin ich aber auch in Kontakt mit einem Mann aus Rostock (ich selbst bin in Schwerin geboren). Anfangs habe ich auch nur nach Vätern gefiltert, mittlerweile könnte ich mir auch das Onkel Konzept vorstellen.


Welchen Tipp würdest du anderen geben, die Co-Parenting leben wollen?

Es sollten sofort bei Kontaktbeginn die eigenen Wünsche klar formuliert und offen dargelegt werden!!

Insgesamt benötigt die Umsetzung der Idee viel mehr Zeit als erwartet. Ich bin ganz froh das ich “erst” 34 bin. Es ist eben ein Unterschied, ob man sich Samenzellen besorgt und einsetzen lässt oder erst mal einen potentiellen Vater kennen lernt mit dem man sein Leben verbringen will. Ich spreche viel mit Freunden über meine Idee und verfolge einen Blogg von einem Vater, der dieses Modell lebt (Jochen König). In der Auseinandersetzung hilft es einfach, wenn man ein paar statistische Daten im Kopf hat, weil man schon auf Skepsis stößt.

Zeit lassen beim Kennenlernen. Nicht zu sehr an den kommenden Eisprung denken… erstmal schauen, wer wirklich vor einem steht.

Wie war das erste Treffen mit einem potentiellen Co-Parent?

Sehr aufregend, denn außer per Email / Telefon / Foto bestand ja noch kein Kontakt und man trifft sich mit einem Fremden Menschen um seinen größten Herzenswunsch zu realisieren!!!

Das erste Treffen war eigentlich nicht viel anders als die Treffen mit Typen, die ich über Tinder kennen gelernt habe. Ich hatte ziemlich schnell ein Gefühl dazu, ob ich mir eine gemeinsame Co-Elternschaft vorstellen könnte. Waran das fest zu machen ist, fällt mir schwer (siehe oben). Wir haben viel über uns und über unsere Vorstellungen gesprochen, wie wir uns ein Leben mit einem Kind vorstellen. Dabei gleicht wohl unterbewusst immer seine eigenen Erwartungen mit denen des Gegenübers ab.

Aufregend, als ginge es um die große Liebe.

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